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Westfälisches Mehrkampf-Gold für Tina Rother

... ein 100m-Sprint in 13,43s waren alles persönliche Bestleistungen, ihr Kugelstoß über 13,43m  ebenfalls. Das war die knappe Führung nach vier Disziplinen. Am zweiten Tag legte sie sofort nach: 5,10m im Weitsprung war sie auch noch nie gesprungen. Den Speerwurf von 38,21m hätte sie sich gern etwas weiter gewünscht, denn die Konkurrenz witterte noch einmal eine Chance über 800m. Dort kämpfte sie jedoch bis zum Umfallen auf 2:38,67min , ließ Lea Wendtland (Gütersloh) nur 6 Sekunden Vorsprung und wurde damit mit 30 Punkten Vorsprung Westfalenmeisterin 2014 mit 4504 Punkten.

Laurenz Meinbrok kam als letztjähriger Titelträger M15, musste sich aber nun als jüngerer Jahrgang in zwei Altersklassen im Zehnkampf U18 bewähren. Der erste Tag verlief durchwachsen: 12,93s über 100m, ein guter Hochsprung über 1,56m, ein Kugelstoß von 10,68m, der nicht zufrieden stellte, aber ein hervorragender Weitsprung über 5,45m und mit 57,55s eine Bestzeit über 400m bedeuteten zunächst Platz 11.  Der zweite Tag verlief ähnlich. 18,77s über die 110mHürden, 33,15m nach zwei Fehlversuchen im Diskuswurf, aber dann eine tolle Steigerung auf 3,30m im Stabhochsprung, sowie 37,37m mit dem Speer und 5:14,79min über die 1500m brachten ihn schließlich auf Platz 5 mit 4705 Punkten. Vom Jahrgang 1998 stellte Laurenz sogar die zweitbeste Punktzahl.

Im Siebenkampf U16 bestritten zwei Neulinge in W14 ihren ersten großen Wettkampf, und beide waren mit dem Verlauf sehr zufrieden. Sina Benning (u.a. 13,32s über 100m, 4,38m im Weitsprung oder 1,36m im Hochsprung) kam mit 2928 Punkten auf Platz 10, Leonie Stork (u.a. 4,28m Weit und 1,36m hoch, 8,39m mit der Kugel oder 3:00,48min über 800m)  mit 2828 Punkten auf Platz 12.

Nach dem abschließenden 800m-Lauf bekommt Tina ihre (wohlverdiente!) Eiswasserdusche.

Bericht: Klaus Brand, Fots: privat