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Wintertraining – die Zeit des Muskelkaters!?

... eine Bahn aus Turnmatten bereitgelegt und das Reck aufgebaut. „Unser Wintertraining fokussiert sich auf den Muskelaufbau, wir machen Sprünge, um die Beinmuskulatur aufzubauen und somit auch stabiler zu werden. Zeitgleich machen wir aber auch Übungen für die Arme und den Oberkörper“, erklärt Marco. Wenig später hüpfen die Athleten wie aufgereiht hintereinander her, mit der Zeit verändern sie auch die Übungen, von Frosch-Sprüngen über Schlittschuhe bis zu einbeinigen Sprüngen ist alles dabei.

In den vermeintlichen Verschnaufpausen werden Klimmzüge oder Liegestütze gemacht. „Danach kommen dann noch die Medizinballwürfe, und dann sind wir auch schon durch“, weiß Sonja.

Auch schon, nach 2,5 Stunden hat man sich das doch auch verdient – oder nicht?

„Morgen kommt dann der Muskelkater“, ergänzt Franca mit einem etwas ironischen Grinsen.

„Am Anfang arbeiten wir vor allem an der Stabilität und an der Kraft, damit wir die schwierigeren Übungen hinterher besser umsetzen können. Zudem erhöhen wir erstmal den Umfang und das Gewicht, bevor wir dann zu den Meisterschaften wieder etwas an der Technik und der Geschwindigkeit arbeiten können. Neben den Trainings in der Halle absolvieren die meisten von uns auch noch ein reines Krafttraining mit Bankdrücken etc., aber auch ein Techniktraining ist jetzt wieder vorgesehen“, fasst Marco noch einmal den Fahrplan zusammen.

Auf die Frage, ob so ein (etwas eintöniges) Training denn Spaß macht antwortet Sina: „Manchmal schon, aber man weiß, wofür man es tut, und man ist ja auch nicht alleine. Wir verstehen uns alle gut, dann macht es natürlich noch mehr Spaß.“